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Ein birdside Thread von Daniel Hofinger zu :

"Die Unruhen am Tagebau Garzweiler nehmen in den vergangenen Wochen kein Ende" schreibt eine Zeitung über die umsiedlungsbedrohten Dörfer im rheinischen Kohlerevier.

Was passiert dort?

Ein Thread über die , Klimagerechtigkeit und

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Im Rheinland sehen wir die Realität der deutschen Kohlepolitik: Das Klima wird verfeuert und Dörfer zerstört. Dafür bekommen die Kohlekonzerne noch Milliardengeschenke und die Bundesregierung feiert das dann als "Klimaschutz". Wir sagen !

france24.com/en/20200726-mine-

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Die Landstraße war eine Lebenslinie zwischen Keyenberg und Lützerath - und ein wichtiger Schutz vor der heranrückenden Kohlemine.
RWE hat sie am 20. Juli zerstört und so die Rote Linie am Tagebau Garzweiler überschritten. Massive Proteste folgten.

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Am Tag vor der Sperrung demonstrierten 800 Menschen auf der für Klimagerechtigkeit und eröffneten die neue Welle an Protesten. Nach nur vier Tagen Mobilisierungszeit gab dieser Tag Kraft und Mut für die kommende Zeit.

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Die Proteste gehen um mehr als eine Straße - hier wird das Versagen der ganzen deutschen Klimapolitik schmerzhaft deutlich!

Die Proteste sind für die gesamte Klimabewegung relevant. Nur wenn haben wir eine Chance auf Klimagerechtigkeit.

taz.de/Proteste-im-rheinischen

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Die Klimabewegung ist vielfältig! Unter dem Motto "Bleibet hier und wachet mit mir" hielt @Kirche_an_Kante
nach der Demonstration auf der Straße einen Nachtgottestdienst ab, der am nächsten Tag zu einer Blockade wurde.

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Am Montag, 20. Juli sollten die Zerstörung der dann beginnen. Nach nicht einmal zehn Minuten kletterte ein Geburtstagskind auf den Abrißbagger und blockierte ihn für mehrere Stunden!

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Zeitgleich gab es weitere Proteste auf der ganzen um den Abriß und Abtransport der Straße zu stoppen. Viele Anwohner*innen waren vor Ort, zusammen mit Klimaaktivist*innen verschiedenster Gruppen und alle waren sich einig - das hier wird der nächste !

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Einige Menschen verbrachten die Nacht auf der und verzögerten so die geplanten Abrißarbeiten erheblich - DANKE an alle, die in diesen Tagen vor Ort oder aus der Ferne solidarisch waren!

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Am 2ten Tag nachdem RWE die Rote Linie überschritt gab es erneute Blockadeaktionen. @dersetzen
kettete sich unter dem Motto auf der Straße aneinander. Einige Tage zuvor hatten sie den von RWE zerstörten Eingang des Keyenberger Friedhofs wiederaufgebaut.

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Tag X + 3: @Kohle_erSetzen
übernehmen den Staffelstab und führen gemeinsam mit @Junep_A
eine vorher angekündigte, niedrigschwellige Sitzblockade der Abrißarbeiten an der
durch.

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Bei so vielen Protesten kann man als Kohlekonzern schonmal durchdrehen.

(Anmerkung: wir vermuten, das dient dem Zweck, dass kein Mensch auf den Bagger klettern kann)

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Nächster Tag, nächster Protest.

Diesmal beim Abrißunternehmen Lücker in Viersen, das für RWE die abreißt. Davor zerstörte man fürs Geld schon den Immerather Dom, die Dörfer Borschemich und Manheim und war im mit Geräten vertreten.

Eine Rede (@JulesPch, birdside):

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Inzwischen wurde am neuen Ende der im Dorf Lützerath, keine 300 Meter vom Kohlebagger entfernt, eine Dauermahnwache eingerichtet. @MaWaLuetzerath
demonstriert seit dem am Ort der Zerstörung und ist der zentrale Anlaufpunkt für anreisende Aktivist*innen!

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KEINEN METER DER KOHLE!

Auch @Ende__Gelaende
mischt sich nun mit zivilem Ungehorsam in den Protest ein. Am Samstag demonstrierte eine Aktionsgruppe auf der für Kohleausstieg und System Change und will unbedingt wiederkommen 💪

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Während auf der war (und zeitgleich in Polen ein Kohletagebau besetzt wurde) stoppte eine Gruppe von mit einer Sitzblockade an der Tagebaukante den Kohlebagger - Teamwork!

t.co/8q4OxSZTYL

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Im zerstörungsbedrohten Lützerath, nur einen Steinwurf vom Kohletagebau Garzweiler entfernt, hat eine Privatperson der Klimagerechtigkeitsbewegung eine Wiesenfläche zur Nutzung überlassen. Sie ist jetzt eine Schlafoase und ergänzt die @MaWaLuetzerath - Zelt einpacken und hin da!

t.co/C1USmwAB9L

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Mit einem ganz phantastischen Gottestdienst beendete @Kirche_an_Kante die Protestwoche. Diese Mischung aus Anwohner*innen und allen Spektren der Klimabewegung erinnert so sehr an Hambach. Auch dort wurden die Proteste immer größer, bis wir gewannen.

t.co/pfnlCkHwfA

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Und es geht weiter: Dauermahnwache + Schlafoase in Lützerath sind tolle Anlaufpunkte, weitere Aktionen werden geplant. Jede*r kann sich einbringen und der widerständigen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Einfach Hinfahren!

t.co/nIr8U1X5B2

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Climate Justice Global

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