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Wir sind mitten in der Klimakrise und trotzdem planen Konzerne und Politiker*innen in Brunsbüttel ein Fracking-Gas-Terminal im dreckigen ChemCoast-Industriepark.

Aber wer sitzt eigentlich noch im ChemCoast-Park? Ein Unternehmen ist Yara. [1/5]

Yara in Brunsbüttel ist eine der größten Kunstdüngerfabriken Europas. Die Herstellung kostet extrem viel Energie. Das Yara-Werk allein verschlingt 1% des deutschen Gasverbrauchs.
Vom Frackinggas-Terminal würde Yara wohl direkt profitieren und will es deshalb unbedingt. [2/5]

Was viele nicht wissen: Kunstdünger emittiert Lachgas. Das hat eine 300 mal stärkere Klimawirkung als CO2. Yara dominiert den Weltmarkt für den Klimakiller Kunstdünger und befeuert mit seinen Geschäften nicht nur die Klimakrise, sondern auch die globale Ernährungskrise. [3/5]

Das Agribusiness setzt auf Massenproduktion, drückt die Preise für lokale Produkte und zwingt Kleinbäuer*innen im globalen Süden in neokoloniale Abhängigkeiten oder zur Aufgabe. Big player wie Yara zerstören weltweit lokale Ökonomien und ländliche Gemeinschaften. [4/5]

Nahrungsmittel werden nicht aus Chemie und fossiler Energie gemacht, wie uns Konzerne wie Yara weismachen wollen.

Die Kämpfe um Ernährungsgerechtigkeit und Klimagerechtigkeit sind antikoloniale Kämpfe und gehören zusammen. [5/5]

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