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Während das Frühjahr 2021 eine der mittlerweile seltenen zu kalten Jahreszeiten repräsentierte, reiht sich 2022 wieder in den Trend teils deutlich zu warmer Jahreszeiten ein. Gegenüber 1961-90 betrug die Abweichung 1,4K im Mittel.

Auch beim Niederschlag wurde der Trend der vergangenen 9 zu trockenen Frühjahre bestätigt, denn auch 2022 fehlten wieder ca. 36% des Sollwertes gemäß 1961-90. Die dafür verantwortliche Hochdruckdominanz brachte dagegen eine um 44% erhöhte Sonnenscheinausbeute.

Regional fiel die Trockenheit sogar noch stärker aus und insbesondere in der Nordosthälfte D fiel teilweise nicht einmal die Hälfte des üblichen Regens. Auch Sachsen erlebte mit nur ca. 90mm (statt 170mm) das zweittrockenste Frühjahr seit Aufzeichnungsbeginn!

Die Temperaturabweichung des Frühjahrs fiel dagegen in Sachsen mit +1K etwas geringer aus als im Bundesschnitt, was insbesondere an einem etwas zu kühlen April lag, während März und Mai teils deutlich zu warm waren.

Den vollständigen Wetterrückblick mit weiteren Fakten zur nationalen und regionalen Temperatur-, Niederschlags- und Sonnenstatistik zusätzlich aufgeschlüsselt nach den einzelnen Frühjahrsmonaten gibt es wie immer nachzulesen unter: s4f-leipzig.de/Fr%C3%BChjahr-2

Mist. Bildbeschreibung hat Fedilab gelöscht. Also: Klimastreifen - Temperaturanomalien der Frühlinge in Deutschland von 1881 bis 2022.
Die letzten Jahre waren abgesehen von 2021 alle viel zu warm.

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